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Inverter-Schweißgeräten: Reparatur & Wartung

Da Inverter-Schweißgeräte gerade aufgrund ihrer hohen Flexibilität und ihres einfachen Transports gekauft werden, müssen sie natürlich jede Menge aushalten. Der Einsatz auf Baustellen, in der Industrie und Montage sowie auch im heimischen Gebrauch kann den elektronischen Komponenten des Inverters zusetzen. Staub, korrosive Gase und andere Schmutzpartikel belasten den Luftfilter und eventuell nicht ordnungsgemäß verschlossene Anschlussbuchsen verschmutzen und werden beschädigt. Eine Reparatur des Inverter-Schweißgerätes ist dann unumgänglich.

Beratung und Hilfe vom Fachmann

Da Schweißinverter in ihrer Anschaffung recht kostenintensiv sind, sollte tunlichst auf eine sachgemäße Verwendung, Reinigung und Pflege geachtet werden. kommt es doch einmal zum Ausfall einiger Funktionen oder wurden Schweißkomponenten ernsthaft beschädigt hilft oft nur der Fachmann. Kann noch die Garantie geltend gemacht werden, reicht oft ein kurzer Anruf beim Außendienstmitarbeiter des Gerätevertreibers und der Inverter wird abgeholt, kontrolliert und repariert. Sollte das Gerät nicht beim Fachhändler, sondern im Baumarkt oder Onlineshop gekauft worden sein, sollten spezielle Reparaturwerkstätten oder Services im Baumarkt genutzt werden. Versuchen Sie keinesfalls, ohne das nötige Fachwissen, selbst Gerätereparaturen vorzunehmen. Der Check beim Fachmann erfolgt häufig unmittelbar, schont Zeit und Nerven. Abhängig vom Dienstleister oder Vertreiber werden nicht selten Ersatzgeräte zur Verfügung gestellt.

Was Sie selbst für die Wartung eines Schweißinverter tun können

Schon die Einhaltung kleiner Regeln und Arbeitshinweise können dem Gerät und Ihnen zuträglich sein, um Beschädigungen vorzubeugen und Reparaturen auszuschließen. Saubere Arbeitsplätze, die Verwendung von sinnvollem Zubehör wie Schweißrauch-Absauganlagen, Keramikdüsen beim MIG/MAG-Schweißen und regelmäßiges Reinigen der Luftfilter schonen das Gerät. Sollten dennoch einige Elektronikteile ausfallen, heißt das nicht, dass Sie sofort an ein Neugerät denken müssen. Die meisten Anbieter vertreiben für ihre Modelle geeignete Ersatzteile, die schon häufig in Windeseile vom Fachmann ausgetauscht werden können.

Wer selbst Hand anlegen möchte und sich ein wenig mit der Pflege eines Inverter-Schweißgerätes auskennt, der kann durch wenig Aufwand viel erreichen. Für das Reinigen der Düsen empfiehlt sich ein Schweißschutzspray, was die empfindlichen Endstücke für Spritzern schützt. Da Staub leitfähig ist sollten für kleine Reinigungsarbeiten an der der Elektronik antistatische Pinsel verwendet werden. Ein Ausblasen des Gerätes sollte ausschließlich mit ionisierter Luft erfolgen. Grundsätzlich sollte festgehalten werden, dass es sich lohnt, mehr Geld für einen hochwertigeren Inverter auszugeben, da diese Modelle wesentlich staubdichter gebaut sind und Verschmutzungen deutlich seltener vorkommen.